Bergwerk Niederberg in Neukirchen-Vluyn
  1976 bis 1985
 

1976

Aufnahme des Betriebes mit der Bindemittelzugabe (Bitumen) zur Brikettierkohle.

Einbau von 6 Stück so genannten Gelenkschilden

(3 Stück G 280 der Fa. MHW, 3 Stück der Fa. Rheinstahl).

 

Hauptfördersohlen sind jetzt die 2. 3. und 4. Sohle.

August 1976, Seismische Messungen im S0-Feld zur Erkundung der bei der Auffahrung angetroffenen Lagerungsverhältnisse.

12.11.1967 Inbetriebnahme der zweiten Förderung an Schacht 5.

Inbetriebnahme des Bergebunkers (2000t).

Die Kaue auf Schacht 3 wird in eine Schwarz-Weiß-Kaue umgebaut.

1977

Inbetriebnahme des Rohwaschkohlenbunkers (20000t).

Die Erkundungsbohrungen Lauersfort 2, 3, 4 werden gestoßen.

 

Die Wäsche l wird stillgelegt.

Einstellung der Kohlenförderung an Schacht 1-2, Förderung nur noch durch

Schacht 5 4.Sohle.

Erstellung Versuchsanlage zur Tütenverpackung von CS‑Brikett im stillgelegten Pechlagergebäude der Brikettfabrik.

 

Einbau neuer Siebe einschl. nach geschalteter Mahleinrichtungen in der Wäsche 2 zur Verbesserung des Korngrößenangebotes bei Sinterkohle zur Gewährleistung eines der Absatzlage dienenden marktgerechten Produktes.

                       

1978

Einführung der Ankertechnik.

 

 

1979

Aufnahme der Arbeiten zur Elektrifizierung der Weichen im Westbereich des Bahnhofes.

 

Beendigung der Arbeiten zum Einbau neuer Siebe in der Anthrazitkohlenwäsche 2 zur Erzielung einer verbesserten Rohfeinkohlenabsiebung.

 

Ausrüstung des Schildausbau mit einer so genannten Pilotsteuerung.

 

Juli 1979, Beginn Ankerausbau einer konventionell aufzufahrenden Strecke.

 

 

1980

Beendigung der Gleisbauarbeiten im westlichen Abschnitt des Zechenbahnhofes.

 

Einsatz von Blockabspannungen für geringmächtige Flöze.

 

 

1981

Beginn mit den Umbauarbeiten an Schacht l.

Alle Abbaubetriebe sind mit Schildausbau ausgerüstet.

Inbetriebnahme eines Bandfördersystems von der 2. zur 4. Sohle.

 

Einbringung von nachgiebigen Ankern, so genannte Gleitanker in zwei Streckenvortrieben auf einer Länge von insgesamt. 300 m.


1982

Anfang Juni 1982, Einsatz eines neu entwickelten Reißhakenhobels S4 der Fa. GEW, in der BH 603.

 

 

1983

Aufschluss vom Nordostfeld.

Neues Betriebsgebäude seiner Bestimmung übergeben.

Weiterer Einsatz von S4-Reisshakenhobel der Fa. GEW.

 

Einsatz einer Tandemsender-Blasanlage (für Dammbaustoff Anhydrit) mit Dosierblasschnecke zur Hinterfüllung von Streckenbegleitdämmen der Fa. Brieden.

 

Versuche zur Umstellung auf Eierform anstelle der bisherigen Kissenform bei der Brikettherstellung.

 

Versuche mit einem neuartigen Produkt der Fa. Nalco zur günstigeren Staubbindung bei der Brikettherstellung.

 

Einsatz der Aufhauenmaschine Helix der Fa. Paurat.


1984

Inbetriebnahme einer zweiten Tandem-Senderblasanlage (für Dammbaustoff Anhydrit) zur Strebsaumsicherung.

 

Einsatz von Blockabspannungen bei stark geneigter Lagerung, BH 640.

 

Inbetriebnahme der Bergeverladung am Schacht 2.

 

Einsatz Schildausbau (30 Schilde) mit elektrohydraulischer Steuerung, BH 325.

Diese Schilde werden mit Folgesteuerung gefahren.

 

Zweiter Einsatz der Aufhauenmaschine Helix, Fa. Paurat.

Erweiterung der Mannschaftskaue Schacht 1/2 abgeschlossen.

Zweiter Einsatz eines überholten verbesserten innenbedüsten Schneidkopfes mit Einzelmeißel gesteuerter Schneidspurbedüsung an der AM 100.

 

Einsatz einer Dieselkatze HL 90 H3H der Fa. Ruhrthaler mit verbessertem Antriebssystem.

 

Weiterer Einsatz eines neuen verbesserten innenbedüsten Schneidkopfes mit Einzelmeißel gesteuerter Schneidspurbedüsung an der AM 100.

 

Einbau einer 200 mm Durchmesser Frischwasserleitung im Schacht 1.

 

Einbau eines Wärmetauschers in das System der 2 MW-Kühlschraube zur Klimatisierung von Streckenvortriebe.

18.12.1984 In 2HRW auf der 470m Sohle entstand ein Schwelbrand im "Alten Mann" Flöz Geitling 1.

1985

Januar 1985, Betrieb von Schildausbau im Streb mit einer elektrohydraulischen Steuerung Hetronic 2000/308 der Fa. Hemscheidt, BH 313.

 

Beendigung des Umbaus im alten Betriebsgebäude Fertigstellung der Schwarz-Weiß-Kantine.

 

Inbetriebnahme der 200 mm Durchmesser Frischwasserleitung im Schacht 1.

 

Einsatz einer KBI-Ausbaumaschine mit TSM AM 75 im Streckenvortrieb.

 

Einsatz von Feinkohlenförderern für Bandübergaben Fa. Hugruma.

 

Demontage des Fördergerüstes Schacht l.

 

Inbetriebnahme des neuen Sonderförderweges mit verstärkten Antriebsstationen der Firma Hese.

 

Inbetriebnahme einer Fahrhilfe der Fa. GEW, in der BH 616.

Inbetriebnahme einer Wirbelschichtfeuerung.

Einsatz einer Streckenausbaumaschine der Fa. KBI beim Streckenvortrieb mit der

TSM AM 75.

 

Einbau einer neuen Lok-Hebebühne der Fa. Bedia, im Lokschuppen der 2. Sohle.

 

Ersteinsatz von verstärktem Strebförderer-Maschinenrahmen MR 15/17 der Fa. GEW und Planetengetriebe EP 25 der Fa. Eickhoff, in der BH 320.

 

Einbau eines Gurtförderers mit 1200 mm Gurtbreite und einer Spannschleife der Fa. Adam mit Zugzylinder in der Abfuhrstrecke 0380.

 

Seit Bestehen eine verwertbare Förderung von 100.000.000t.

 
   
 
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